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Rezept Bärlauchsalz – Frühlingskraft haltbar machen

  • vor 14 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Bärlauch gehört zu den beliebtesten Wildkräutern im Frühling, die ich auf meinen Kräuterwanderungen rund um Bern sammle. Sein würziger Duft, die frische grüne Farbe und der intensive Geschmack machen ihn zu einer wunderbaren Pflanze für die Wildkräuterküche. Diesen Frühling habe ich ihn oft gegessen, als Pesto, in der Suppe, im Salat, oder einfach im Sandwich. Und Bärlauch macht ja bekanntlich bärenstark. Jedenfalls ist es das erste Kraut, das der Bär nach seinem Frühlingsschlaf in grossen Mengen isst.


Bärlauch Ende Saison
Bärlauch Ende Saison

 

Die Bärlauchsaison ist leider bald vorbei

Deshalb bin ich nochmals sammeln gegangen. Normalerweise nehme ich nur für den täglichen Gebrauch, immer frisch. Aber jetzt war ja das Ziel, mir den feinen Geschmack und die Heilkräfte für die Gesundheit zu erhalten. Da gibt es mehrere Möglichkeiten.


Bärlauch ist eines der ersten wilden Frühlingskräuter. Er kommt oft schon im Februar und bleibt so bis Mai, Mitte Mai. März und April sind die Blätter am besten. Die frischen, kleinen, solltest du nicht nehmen, im Februar, sondern sie wachsen lassen. Im Mai sind die Blätter schon gross.


Bärlauch länger haltbar machen

Eine einfache Möglichkeit, Bärlauch länger haltbar zu machen, ist ein selbstgemachtes Bärlauchsalz. So kannst du dir ein Stück Frühling für zuhause bewahren – zum sofortigen Genuss oder auch über die Saison hinaus. Und es ist gar nicht schwierig, wenn du ein paar Sachen beachtest.

Kräutersalz einfüllen
Kräutersalz einfüllen


Rezept Bärlauchsalz selber machen – einfach und aromatisch

Für ein einfaches Bärlauchsalz brauchst du nur wenige Zutaten:

  • frische Bärlauchblätter

  • Meersalz

Die Bärlauchblätter werden unter fliessendem Wasser gewaschen, in einem sauberen Tuch trockengetupft. Anschliessend mischst du sie mit dem Salz. Danach kann das Salz mehr oder weniger fein mixen. So wie du es gerne magst.

Am besten verwendest du grobes Meersalz. Es saugt die Restfeuchtigkeit, die in der Pflanze ist, auf. Wenn du frischen Bärlauch verwendest, ergibt sich durch das Mixen ganz von selbst, die tolle grüne Farbe.


Wichtig: Bevor du das Salz in Behälter abfüllst, sollte es richtig trocken sein. Du kannst es auf einem Kuchenblech ca. 1 cm dick auslegen und im Backofen bei ca. 30 Grad trocknen, gelegentlich umrühren.

Ein schönes Mitbringsel und für viele Gerichte geeignet.

Schon entsteht ein aromatisches Wildkräutersalz für:

  • Kartoffeln

  • Gemüsegerichte

  • Salate

  • Frischkäse

  • Butter

  • Suppen

Vielleicht hast du Lust mich auf einer meiner Kräuterwanderungen Bern zu begleiten? Weitere Informationen zu meinen Kräuterwanderungen in Bern:https://www.wandernmitgenuss.ch/

 
 
 

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