Löwenzahn – das vergessene Frauenkraut
- vor 2 Tagen
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Was hat Löwenzahn mit PMS zu tun?

Löwenzahn ist weit mehr als eine Frühlingspflanze. Seine Bitterstoffe unterstützen die Leber, und genau dort liegt ein zentraler Schlüssel für den Hormonhaushalt im weiblichen Körper. Denn eine gut arbeitende Leber hilft, Hormone auszugleichen und kann Beschwerden wie PMS positiv beeinflussen.
Er wächst überall, leuchtet gelb auf Wiesen und am Wegesrand und wird meist als Unkraut abgetan.
Dabei gehört der Löwenzahn zu den Pflanzen, die gerade für Frauen eine besondere Bedeutung haben.
Deshalb sind die Bitterstoffe des Löwenzahns für Frauen so wichtig
Bitterstoffe fehlen heute in unserer Ernährung fast vollständig. Sie wurden über die Jahre aus vielen Gemüsesorten herausgezüchtet, weil der Geschmack von vielen als zu intensiv empfunden wurde.
Dabei sind es gerade diese Bitterstoffe, die im Körper wichtige Prozesse anstossen. Sie regen die Verdauung an, fördern die Bildung von Galle und unterstützen damit die Leber in ihrer Arbeit.
So beeinflusst Löwenzahn den Hormonhaushalt
Und genau hier liegt der Zusammenhang zum Hormonhaushalt. Die Leber ist massgeblich daran beteiligt, Hormone, insbesondere Östrogen, abzubauen und für die Ausscheidung vorzubereiten. Funktioniert dieser Prozess gut, bleibt das hormonelle Gleichgewicht stabil. Ist die Leber jedoch überlastet, kann es dazu kommen, dass Hormone langsamer abgebaut werden. Sie bleiben länger im Körper und können ihre Wirkung verstärken.
Gerade bei Frauen kann sich das in Beschwerden zeigen wie Kopfschmerzen, PMS, Spannungsgefühl, Zyklusunregelmässigkeiten oder Stimmungsschwankungen.
Indem der Löwenzahn die Leber unterstützt, wirkt er indirekt auch auf den Hormonhaushalt. Seine Bitterstoffe setzen genau dort an, wo der Körper wieder ins Gleichgewicht finden kann.
So kannst du Löwenzahn in deine Ernährung einbauen
Das Gute am Löwenzahn ist seine Robustheit. Er wächst überall, und du kannst ihn direkt nutzen. Die wertvollen Bitterstoffe stecken vor allem in den Blättern, während die Blüten eher süss sind.
Schon kleine Mengen an frischen Löwenzahnblättern reichen aus, um ihre Wirkung in den Alltag zu integrieren. Wenn du Bitterstoffe nicht gewohnt bist, beginne mit ein paar kleinen Blättern im Salat und steigere dich langsam.
Löwenzahnblätter in der Küche verwenden
Du musst keine aufwendigen Rezepte machen. Oft sind es die einfachen Dinge, die wirken.
Die jungen Blätter sind milder und eignen sich besonders gut:
• frisch im Salat, gemischt mit anderen Blättern
• fein geschnitten über Gemüse oder Kartoffeln
• als Beigabe zu grünen Smoothies
• in einer Gemüsesuppe
Die etwas kräftigeren Blätter kannst du auch kurz dünsten oder wie Spinat verwenden. Dadurch wird der Geschmack milder.
Wichtig ist nicht die Menge, sondern die Regelmässigkeit. Löwenzahn hat auch eine leicht entwässernde Wirkung. Denk daran genug Wasser zu trinken.





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