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Kraftlos im Frühling? Neue Energie mit Wildkräutern

  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Du fühlst dich müde, kraftlos, ausgepowert, aber weisst eigentlich nicht warum? Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wahrscheinlich braucht dein Körper nach dem Winter gezielten Aufbau. Mit den richtigen Wildkräutern kannst du ihn dabei unterstützen, wieder zu Kräften zu kommen, neue Energie aufzubauen und dich spürbar wacher und stabiler zu fühlen.


Schafgarbe
Schafgarbe

Warum dein Körper nach dem Winter zu wenig Energie hat

Weniger Licht, weniger Bewegung und eine andere Ernährung wirken nach. Dein Körper hat sich darauf eingestellt und stellt nicht von heute auf morgen wieder um. Er ist sozusagen noch im Winterschlafmodus. Auch wenn unser modernes Leben mit Elektrizität uns künstliches Licht rund um die Uhr ermöglicht, reagiert unser Körper doch noch auf die Jahreszeiten.

Genau deshalb fehlt jetzt oft die Energie. Um wieder in deine Kraft zu kommen, braucht dein Körper mehr als nur Ruhe. Er braucht auch Bewegung, am besten ander frischen Luft. Er braucht Stoffe, aus denen er Energie aufbauen kann. Und genau hier kommen die Wildkräuter ins Spiel.


Wildkräuter, die dir jetzt neue Energie geben

Im Frühling wachsen genau die Pflanzen, die dein Körper jetzt braucht.

Eine Pflanze, die dabei oft übersehen wird, ist die Schafgarbe.


Schafgarbe – Frauenpflanze und Wildkraut für Leber, Verdauung und Energie

Die Schafgarbe gehört zu den klassischen Frauenpflanzen und wächst jetzt wieder auf Wiesen und an Wegrändern.

Sie enthält Bitterstoffe, die deine Verdauung anregen und die Leber unterstützen. Dadurch kann dein Körper die Nährstoffe aus der Nahrung besser aufnehmen und verwerten.

Gerade für Frauen ist das entscheidend.

Denn die Leber baut unter anderem überschüssige Hormone ab. Wenn sie gut arbeitet, bleibt dein Hormonhaushalt stabiler. Ist sie überlastet, kann sich das in Zyklusbeschwerden zeigen, aber auch in einem Gefühl von Müdigkeit und Energielosigkeit.

Die Schafgarbe unterstützt genau diese Prozesse.

Sie hilft deinem Körper, Nährstoffe besser zu nutzen, die Leber zu entlasten und wieder in einen Zustand zu kommen, in dem Energie überhaupt aufgebaut werden kann.

Wenn dich die Schafgarbe interessiert, findest du dazu bereits einen ausführlichen Beitrag auf meinem Blog und bald auch einen Workshop.


Mariendistel – das stärkste Wildkraut für die Leber


Junge Mariendistel
Junge Mariendistel

Wenn es um die Lebergesundheit geht, kommt man an der Mariendistel kaum vorbei.

Sie gilt als die wichtigste Heilpflanze für die Leber, weil sie die Leberzellen schützt und ihre Regeneration unterstützt. Gerade jetzt ist das entscheidend.

Denn die Leber bestimmt mit darüber, wie gut dein Körper Nährstoffe verarbeitet und wie viel Energie dir tatsächlich zur Verfügung steht. Wenn sie gut arbeitet, kannst du die aufgenommenen Stoffe besser nutzen und dein Körper kommt wieder leichter in seine Kraft.

Die Mariendistel wirkt dabei nicht schnell oder spürbar, sondern eher im Hintergrund. Genau das macht sie so wertvoll.

Auch wenn sie im Frühling noch nicht so einfach frisch zu nutzen ist wie andere Wildkräuter, gehört sie unbedingt dazu, wenn du deinen Körper gezielt aufbauen und stärken willst. Du kannst dir auch Mariendisteltee in der Naturapotheke kaufen. Achtung, er schmeckt sehr bitter. Alternativ kannst du auch eine Mariendisteltinktur verwenden.


Löwenzahn und Brennnessel, schon wieder? Ja, das hat seinen Grund.

Löwenzahn und Brennnessel sind dir vielleicht bereits aus meinen anderen Beiträgen bekannt.

Beide können mehr, als nur entwässern. Sie sind so vielseitig, sozusagen Basic für deine Gesundheit, deshalb begegnen sie uns immer wieder, wenn auch jeweils in einem anderen Zusammenhang.

Der Löwenzahn bringt mit seinen Bitterstoffen die Verdauung in Bewegung und unterstützt die Leber. Dadurch kann dein Körper Nährstoffe besser verwerten.

Die Brennnessel liefert dir Eisen, Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Kieselsäure. Sie versorgt deinen Körper mit wichtigen Stoffen, die er braucht, um wieder Kraft und Energie aufzubauen. Ausserdem wirkt sie blutbildend, sie unterstütz die roten Blutkörperchen in ihrem Aufbau.


Rezept Schafgarbentee

Wenn du direkt mit einer Leberkur anfangen willst, kannst du dieses einfache Schafgarbentee-Rezept ausprobieren.

Für einen Schafgarbentee nimmst du:

• 1 bis 2 Teelöffel frische oder getrocknete Schafgarbe

• übergiesse sie mit heissem Wasser

• lass den Tee etwa 5 bis 10 Minuten zugedeckt ziehen


Du kannst ihn ein- bis zweimal täglich trinken. Etwa 4 Wochen lang, dann zwei Wochen pausieren, bei Bedarf wiederholen.


Die Schafgarbe wirkt sanft, aber nachhaltig. Der Tee schmeckt leicht bitter, aromatisch und angenehm würzig. Gerade in dieser Phase kann sie dir helfen, deinen Körper zu unterstützen und wieder mehr in deine Kraft zu kommen.



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