Schafgarbe - traditionelles Frauenheilkraut für viele Lebensphasen
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„Schafgarb im Leib tut wohl jedem Weib“
Alter Spruch aus der Volksheilkunde

Die Schafgarbe - mein erstes Frauenheilkraut
Eines der ersten Frauenheilkräuter, die ich als Kind auf Spaziergängen mit meiner Grossmutter und ihren Schwestern kennenlernte, war die Schafgarbe. Sie sammelten sie immer. Warum, das wusste ich damals noch nicht. Sie sagten mir nur, es sei ein Frauenkraut – und dass es gut sei, Schafgarbentee zu trinken oder sie dem Kräutertee beizumischen. Heute weiss ich mehr, und gebe mein traditionelles Wissen über Frauenheilpflanzen, und mein modernes aus der Phytotherapie weiter.
Schafgarbe - von altem Hebammenwissen bis zur modernen Phytotherapie
Die Schafgarbe ist eine traditionelle Frauenheilpflanze, die Frauen seit Jahrhunderten auf unterschiedliche Weise begleitet. Du kannst sie in verschiedenen Lebensabschnitten nutzen – und selbst gegen Stress und Unruhe wird sie eingesetzt.
Sie steht für die Art, wie überliefertes Wissen der Volks- und Frauenheilkunde von Generation zu Generation weitergegeben wurde – kraftvoll, bewährt und tief verbunden mit der Natur.
Frauen & Schafgarbe: ein gutes Team - damals wie heute
Schon früher und auch heute noch nutzen Frauen die Schafgarbe, um:
· Krämpfe und Schmerzen zu lindern
· den Blutfluss zu regulieren
· und Beschwerden in den Wechseljahren zu mindern.
Schafgarbe wird traditionell genutzt bei PMS, Krämpfen bei Menstruation. Auch bei innerer Unruhe und Schlafproblemen kann sie wohltuend wirken.
Besonders Frauen in den Wechseljahren schätzen die Schafgarbe, da sie Phytoöstrogene enthält, die den Hormonhaushalt sanft beeinflussen können – etwa gegen Hitzewallungen und Schlafstörungen.
Damit steht sie für eine lange Tradition: Frauen haben sich mit Kräutern unterstützt, um die natürlichen Herausforderungen ihres Körpers leichter zu bewältigen – sanft, wirksam und im Einklang mit der Natur.
Die Schafgarbe von giftigen Doppelgängern unterscheiden lernen
Die Schafgarbe gehört zu den Doldenblütlern, dort gibt es viele giftige Kräuter, die man leicht verwechseln kann. Wie der hochgiftige Schierling, den man in alten Zeiten nutze um unliebsame Menschen los zu werden. Oder die Hundspetersilie, auch sehr giftig. Beide wachsen auch bei uns frei und wild in der Natur. Sie haben alle weisse Blütenköpfe. Achte deshalb auf die Blätter, um sie voneinander zu unterscheiden. Wenn du ganz sicher gehen willst und zusätzlich dir noch vertieftes Wissen über andere Frauenheilpflanzen erwerben möchtest, dann komm gerne in meinen Workshop "Die 3 meistverwendeten Frauenkräuter" am 6.6.2026 in Bern. Draussen, am Fluss.

Wie kannst du die Schafgarbe nutzen?
Du kannst die Schafgarbe ganz praktisch anwenden. Du kannst einen Tee zubereiten, dir einen Wickel machen und auf den Bauch legen, oder auch ein Bad nehmen. Hier bekommst du ein einfaches Rezept für einen Tee. Je nach Geschmack kannst du nur Schafgarbe verwenden, oder sie auch mit anderen Kräutern, wie Zitronenmelisse, Fenchel oder Holunderblüten mischen. Das gibt einen geschmackvolleren Tee.

Rezept Schafgarbentee
Die Zubereitung ist super einfach. Du gibst einfach die gehackte, getrocknete Schafgarbe in ein Teesieb.
· 1–2 Teelöffel getrocknete Blüten und Blätter, übergiesse sie mit heissem Wasser
· 8–10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen
· 1–3 Tassen am Tag trinken
Wann solltest du die Schafgarbe nicht nutzen?
In der Schwangerschaft solltest du auf Schafgarbe verzichten, da sie Wehen fördernd wirken kann. Wenn du Bauchschmerzen in der Schwangerschaft hast, sind Kamille oder Fenchel die bessere Wahl. Gegen Übelkeit hilft oft ein sanfter Ingwertee (1–2 Tassen sind in Ordnung).




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