Essbare Blümchen entdecken für gross und klein
- vor 2 Tagen
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Herrlich so eine wilde Blumenwiese!
Endlich Mai!
Jetzt ist sie da, diese besondere Zeit im Jahr. Die Wiesen beginnen zu leuchten. Überall spriesst es, blüht es, bewegt sich etwas. Gelb vom Löwenzahn, weiss von den kleinen Gänseblümchen, dazwischen violette Tupfer und zarte Farben, die man erst entdeckt, wenn man stehen bleibt. Und genau das ist vielleicht das Schönste, was du jetzt tun kannst:
Einfach rausgehen. Mit deinem Kind. Ohne grosses Ziel. Die frische Luft spüren, ein bisschen Bewegung, die Gedanken ziehen lassen. Kinder brauchen nicht viel – ein Weg, eine Wiese, ein paar Minuten, in denen sie einfach sein dürfen. Möglichst autofrei, also stressfrei auch für dich. Damit ihr richtig eintauchen könnt in die farbige Blumenwiese.
Und dann passiert es fast von selbst. Dein Kind bleibt stehen. Schaut genauer hin. Pflückt vielleicht vorsichtig eine Blume. Dreht sie in den Fingern, riecht daran, stellt Fragen.
Und du merkst: Hier entsteht gerade etwas. - Ach wie ich sie genossen hatte, diese Zeit, zusammen mit meinen Kindern, die Welt noch einmal neu entdecken. durch ihre Augen. Selbst wieder ein bisschen Kind sein und staunen.
Wusstest du, dass man manche Blümchen essen kann?

Mitten in dieser bunten Wiese wachsen kleine Schätze, die viele gar nicht mehr wahrnehmen.
Dabei sind sie direkt vor uns.
🌼 Gänseblümchen (Margritli) – mild, fein und fast überall zu finden
🌿 Löwenzahnblüten – leuchtend gelb und überraschend sanft im Geschmack
🌸 Veilchen – zart, duftend und für Kinder wie kleine Geheimnisse im Gras
Diese 3 kannst du unbedenklich sammeln.
Wie schön wäre es, diese spielerisch gemeinsam zu entdecken?
Gemeinsam suchen. Gemeinsam finden. Vielleicht vorsichtig probieren. Gemeinsam staunen.

Kinder lieben es, selbst aktiv zu sein. Blumen pflücken, Dinge in den Händen halten, etwas mit nach Hause bringen – das bleibt. Viel mehr als jede Erklärung. Oder gleich vor Ort ein lustiges Blümchenbrot zubereiten. Nimm vom Löwenzahn besser nur einzelne Blütenblätter. Die grünen Blätter sind zwar sehr gesund, aber auch sehr bitter.
Vielleicht sammelt ihr ein paar Blüten und nehmt sie mit. Vielleicht landen sie später auf einem Butterbrot. Oder ihr streut sie einfach über das Essen und macht daraus etwas Besonderes.
Es geht nicht um Perfektion. Sondern um das Gefühl: „Das haben wir zusammen draussen gefunden.“
Die Wiesen sind voller Wunder
Es gibt noch viel mehr essbare Blümchen. Ganz unterschiedlich im Geschmack. Vielleicht möchtet ihr gerne noch mehr Blümchen entdecken? Mehr Rezepte und Ideen erhalten. Und gleich vor Ort kreativ werden? Dann begleitet mich gerne auf einem meiner Blümchenspaziergänge im autofreien Gebiet nahe der Aare.
Daten und Infos findest du hier: Kräuterwanderungen.





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